Es braut sich wieder was zusammen: Mark Wahlberg und Zooey Deschanel in einem Katastrophenthriller von M. Night Shyamalan und auf der Flucht vor - ja, wovor eigentlich?
Elliot Moore (Mark Wahlberg) ist nicht wirklich überrascht, als die Medien von einer Katastrophe bisher noch nicht dagewesenen Ausmaßes berichten. Es gab schließlich Anzeichen dafür, dass die Natur sich verändert. Man musste nur hinschauen. Keine Erklärung hat er hingegen für die Risse in der Beziehung zu seiner geliebten Frau Alma (Zooey Deschanel). Doch das um sich greifende Unheil drängt die häuslichen Probleme in den Hintergrund: Ausgehend von New York City wird die amerikanische Ostküste, Städte wie Boston und Philadelphia, von einer Welle unerklärlicher Todesfälle überrollt. Besonders beunruhigend dabei: Die Menschen begehen Selbstmord. Es scheint, als hätte man ihnen ihren Überlebenswillen genommen. Aber was steckt dahinter? Der erste Gedanke ist unweigerlich: ein Terrorangriff! Vielleicht eine Biowaffe oder ein Virus? Dann beginnt man sich zu fragen: Ist etwa der Bestand der gesamten Spezies gefährdet?
Wie für viele andere auch wird ein Bahnhof in Philadelphia für Elliot, Alma und Elliots Freund und Kollegen Julian (John Leguizamo) und dessen kleine Tochter Jess zum Ausgangspunkt einer verzweifelten Flucht in eine mehr als ungewisse Zukunft. Noch gibt es Hoffnung, sich vor dem unsichtbaren Gegner verstecken zu können. Doch wie zum Beweis der völligen Hilflosigkeit, mit der die Menschen dieser nicht greifbaren Bedrohung gegenüberstehen, endet die Zugsfahrt der vorerst Entkommenen mitten im Nirgendwo. Von sämtlichen Kommunikationskanälen abgeschnitten, ist die Gruppe Überlebender der herannahenden Gefahr schutzlos ausgeliefert …
Hollywoods Spezialist für unerklärliche Phänomene verstört wieder sein Publikum: Und das nicht nur, weil M. Night Shyamalan auf einen überraschenden Schluss-Clou diesmal verzichtet. Seine unheimliche Vision der Apokalypse erzeugt ein alles durchdringendes Gefühl von Ungewissheit und Angst, mit dem er an die vom Kalten Krieg geprägten Paranoiathriller der Fünfziger- und Sechzigerjahre anknüpfen wollte. In puncto Spannung und Horror begibt sich Shyamalan diesmal auf eine von seinen Filmen bisher nicht bekannte Ebene. Seine Geschichte einer Katastrophe unbekannter Ursache, die in einen tödlichen Konflikt zwischen Mensch und Natur mündet, steuert ohne jede Atempause auf ihren dramatischen Höhepunkt zu. Mark Wahlberg überrascht in der für ihn ungewöhnlichen Rolle eines ruhigen, besonnenen Lehrers, der im alles entscheidenden Moment über sich hinauswachsen muss, um zu überleben. In den Nebenrollen trifft man auf bekannte Gesichter wie John Leguizamo und den Kinderstar Spencer Breslin, mittlerweile zum Teenager herangewachsen.
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Fazit:
der film ist erstaunlich ruhig - für die tatsache das die welt gerade unterzugehen droht. auch fast alle opfer sterben in nahezu harmonischer art und weise. nach filmende geht einem irgendetwas ab. es fehlt an höhepunkten. die schöneren aufnahmen sind noch die hohen gräser und wehenden bäume. alles andere ist nach meinem geschmack einfach zu langweilig für einen science-fiction-thriller. ganz brauchbar als einleitung für einen jungs-abend. oder als vorprogramm für das heutige italien match. das starmovie kino in peuerbach hat diesmal übrigens nicht 100% überzeugt - die filmdarstellung war von anfang an etwas verzerrt und das bild war schief. kann ja mal passieren.